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Am 01.09.18 Nacht der Kunst im Contorhaus

 

Am 01.09.18 findet anlässlich der Nach der Kunst die Ausstellung „Hidden“ der Leipziger Künstlergruppe Turm13 im Contorhaus statt.

Es wird Snacks & Getränke und Livemusik geben – der Eintritt ist frei!

Ausgestellt werden Werke der folgenden Künstler:

Ingo Konrad Fischer (Grafik)
Alexander Hartmann (Druckgrafik) – www.alexanders-werk.de/
Petra Watzlawick (Malerei) – www.watzlawik-art.de/
Katrin Bemmann (Fotografie) – www.photo-graefin.de
Mirko Rathke (Malerei) – www.mirkorathke.de/
Benedix (Collage) – www.benedixart.com

Ab 19 Uhr gibt es LIVEMUSIK mit Emilys Giant!

www.emilysgiant.com

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

2 möblierte Einzelbüros ab 1.9. frei

Zieh ein, bevor es ein anderer macht.
2 möblierte Einzelbüros ab 1.9. frei!

– abschließbare Räume von ca. 12 qm
– ein Raum zum hellen grünen Hinterhof
– Ergonomische Büroausstattung; große Schreibtische
– sicheres und schnelles Internet über LAN oder WLAN
– Bücherregale sowie abschließbare Container
– Mitbenutzung Küche und des grünen Hinterhofs
– Geschäftsadresse und Schild optional möglich
– flexibel buchbare Meetingräume zu Sonderkonditionen
– Reinigung
– 2 monatliche Kündigungsfrist
– Preis inkl. aller Nebenkosten auf Anfrage

Ruf an (03 41) 590 98 47 83 oder komm einfach vorbei

Uraltes Wissen der Kuna Indianer

Wir suchen quer-gedachte Ideen zur Realisierung und Finanzierung eines Projektes zum Erhalt von Wissen.

Heidrun Mettke und Antje Olowaili

Wir laden ein

Am      18.06.18  um 18:30 Uhr

Im        Contorhaus Leipzig

Breitenfelder Str. 12 (Hinterhaus)

Uraltes Wissen der Kuna Indianer

In unserer Zeit gibt es Kulturen, die durch den Einfluss der Moderne ihr altes Wissen verdrängen. In Panama leben die Kuna Indianer, ein jahrtausendealtes Volk, das eine außergewöhnliche Textilkunst pflegt: Mola. Farbenfrohe handgenähte Bilder, in denen sich die Kosmologie der Kuna ausdrückt. Die Frauen tragen sie als Kleidung. Ein lebendiges Bilderbuch der Welt, in der sie leben.

Seit einiger Zeit verkaufen die Kuna diese Mola an Touristen. Sie werden dabei von einer monetären und technisierten Realität überschwemmt, die nicht ihre eigene ist und passen die Bilder den Bedürfnissen der Käufer an. Unweigerlich gehen dadurch die traditionellen Muster der magischen Nähgeometrik verloren, denn es gibt keine schriftliche Dokumentation der Bedeutung.

Wissenschaftler haben die kulturellen Schätze vieler  Völker in Museen getragen, um sie zu erforschen und zu interpretieren. Ist es an der Zeit, das Wissen an seinen Ursprung zurückzugeben, in einer Form, die der Kultur des Volkes entspricht, ohne zu werten, ohne zu interpretieren, verständlich und zum alltäglichen Gebrauch?

Was können wir den alten Völkern anbieten, das ihnen die Chance gibt, ihre vom Aussterben bedrohte Kultur zu erhalten?

Im Fall der Kuna ist der Malerin Antje Olowaili eine Idee gekommen: ein Musterbuch, das die Bilder bewahrt und den Näherinnen die Möglichkeit gibt Ihre alten Motive wiederzuentdecken.

Wie genau? Das wollen wir Euch vorstellen. Was uns noch fehlt, ist eine zündende Idee  zur Finanzierung. In unserer Abendveranstaltung am 18.06.18 soll es darum gehen Wege zu finden, die wir gehen können. Dabei ist nicht Geld, sondern erst einmal Grips gefragt.

Antje Olowaili hat längere Zeit bei den Kuna gelebt. Sie erzählt aus dem naturnahen Leben der Inselindianer. Zu sehen sein wird auch eine bunte Sammlung von Mola-Originalen. Lasst Euch gedanklich entführen in eine andere Zeit, in eine andere Denkweise und überlegt gemeinsam mit uns, was von hier aus möglich ist. Der geplante Musterfundus wird in Beispielen vorgestellt. Wie es weitergeht, da seid ihr gefragt.

Gespannt auf eure Einfälle!

Herzliche Grüße vom Contorhaus